Heidelberger Motettenchor

21. Oktober 2016
von Heidelberger Motettenchor
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Chormusik zum Advent: Nun komm, der Heiden Heiland

Der Heidelberger Motettenchor lädt ein zur musikalischen Andacht im Advent. Dem Marienlied „Ave Maris Stella“ stellt er dabei Vertonungen von Luthers Adventslied nach dem altkirchlichen Hymnus „Veni redemptor gentium“ gegenüber. Zur Aufführung kommen Kompositionen für gemischten Chor a- cappella und mit Orgelbegleitung. Das Konzert schlägt den Bogen vom Frühbarock mit Michael Praetorius und Michael Altenburg über Johann Caspar Ferdinand Fischer, den Romantiker Heinrich von Herzogenberg und den Spätromantiker Edward Elgar zu zeitgenössischen Kompositionen von Marek Jasinski, Owain Park und James MacMillan. Die Leitung hat Hans Jochen Braunstein. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Termine:

Sonntag, 27. November 2016, 11:00 Uhr – Kath. Kirche Hl. Dreifaltigkeit, Wiesloch-Schatthausen
Sonntag, 27. November 2016, 19:45 Uhr – Pfarrkirche St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim
Sonntag, 11. Dezember 2016, 17:00 Uhr – Evangelische Kirche, Weinheim-Lützelsachsen

21. Oktober 2016
von Heidelberger Motettenchor
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Konzerte 2016/2017

Die Konzerttermine für die Saison 2016/2017:

1. „Nun komm, der Heiden Heiland“

Sonntag, 27. November 2016, 11:00 Uhr – Kath. Kirche Hl. Dreifaltigkeit, Wiesloch-Schatthausen
Sonntag, 27. November 2016, 19:45 Uhr – Pfarrkirche St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim
Sonntag, 13. Dezember 2016, 17:00 Uhr – Evangelische Kirche, Weinheim-Lützelsachsen

2. Rudolf Mauersberger: Lukaspassion

Sonntag, 26. März 2017, 11:30 Uhr – Stiftskirche, Neustadt/Weinstr.
Sonntag, 26. März 2017, 19:45 Uhr – Pfarrkirche St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim

3. „Singet dem Herrn ein neues Lied“

Sonntag, 16. Juli 2017, 11:30 Uhr – Stiftskirche, Neustadt/Weinstr.
Sonntag, 16. Juli 2017, 19:45 Uhr – Pfarrkirche St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim
Samstag, 22. Juli 2017, 19:30 Uhr – Kirche St. Laurentius, Wiesloch

24. Juni 2016
von Heidelberger Motettenchor
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Konzerte im Juli: „Lobet den Herrn“

Kompositionen des Dankes und des Lobes für Chor a-cappella von der Renaissance bis zum 21. Jahrhundert bringt der Heidelberger Motettenchor in seinem Konzert am 3. Juli 2016 zu Gehör mit Vertonungen der Psalmen, die mit den Worten: „Lobet den Herrn“ beginnen.

Den Rahmen des Konzerts bilden die Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden“ von Johann Sebastian Bach sowie die Vertonung desselben Psalms durch den zeitgenössischen Schwedischen Komponisten Sven-David Sandström, der sich in typischen Gesten seiner musikalischen Themen an seinem Vorbild Bach orientiert, aber in Klang und Harmonik ganz im 21. Jahrhundert steht.

Mit der Vertonung dieses Psalms durch den Litauischen Komponisten Vytautas Miskinis für 8-stimmigen gemischten Chor a-cappella hat der Heidelberger Motettenchor ein weiteres zeitgenössisches Chorstück ausgewählt. Zu den modernen Kompositionen kann auch noch das „Laudate“ für 4-stimmigen gemischten Chor und zwei Orgeln des Franzosen Marcel Dupré von 1916 gezählt werden.

Ihnen wird die doppelchörige Motette des Komponisten Hans Leo Haßler aus der Spätrenaissance gegenüber gestellt sowie die Motette „Lobet den Herrn, ihr seine Engel“ des Dresdner Kreuzkantors und J:S. Bach-Schülers Gottfried August Homilius.

Die Musik des seinerzeit hoch angesehenen Romantikers Josef Gabriel Rheinberger erklingt inzwischen wieder weltweit, zunehmend auch die bisher weniger bekannten oder ganz vergessenen Kompositionen. Vom Heidelberger Motettenchor wird sein 6-stimmiges „Laudate Dominum“ aus seinen „Vier Motetten op.133“ zu hören sein.

Konzerttermine:

Sonntag, 3. Juli 2016, 11:30, Pauluskirche Hambach, Neustadt/Weinstr.

Sonntag, 3. Juli 2016, 19:45, Kirche St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei; am Ausgang wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.

7. Februar 2016
von Heidelberger Motettenchor
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Konzerte im März: Bußpsalmen zur Passion

Der Heidelberger Motettenchor unter der Leitung von Hans-Jochen Braunstein veranstaltet im März Passionskonzerte unter dem Motto „Miserere mei, Deus…“ (Gott, sei mir gnädig).

Im Buch der Psalmen gibt es sieben, die das Bekenntnis von Schuld als Thema haben; im Stundengebet der Fastenzeit und der Karwoche haben sie einen besonderen Platz.
Der Heidelberger Motettenchor spannt den Bogen von der Renaissance mit dem Straßburger Gesangbuch bis zu zeitgenössischen Komponisten wie dem Belgier Vic Nees und dem Basken Javier Busto.
Im Zentrum des Konzerts steht der wenig bekannte „Passionsgesang“ zur Feier der Karwoche für Chor und Orgel von Josef Rheinberger. Auch die doppelchörige Psalmvertonung „Aus der Tiefen ruf ich“ von Louis Spohr will der Heidelberger Motettenchor aus dem Schatten der erfolgreicheren Instrumentalkonzerte dieses Romantikers holen.
Dazwischen kommen Motetten zweier Kapellmeister an San Marco zur Aufführung: das 6-stimmige „Domine, ne in furore tuo“ (Herr, nicht in Deinem Zorne) des frühbarocken Claudio Monteverdi und das 8-stimmige „Crucifixus“ des spätbarocken Antonio Lotti.
Der Kreuzkantor Rudolf Mauersberger hat die vier- bis siebenstimmige Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ 1945 unter dem Eindruck der Zerstörung von Dresden komponiert.

Alle, die sich in einer musikalischen Andacht auf die Passionszeit einstimmen möchten, sind eingeladen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

Konzerttermine:

Sonntag, 13. März 2016, 11:30 Uhr
Pauluskirche Hambach, Neustadt/Weinstr.

Sonntag, 13. März 2016, 19:45 Uhr
Kirche St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim

Sonntag, 20. März 2016, 16:30 Uhr
Laurentiuskirche, Wiesloch

2. November 2015
von Heidelberger Motettenchor
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Konzerte zum Advent: O Heiland, reiß die Himmel auf

Einen besinnlichen Einstieg in den Advent bietet der Heidelberger Motettenchor mit seinen diesjährigen Adventskonzerten am ersten und zweiten Adventswochenende.

„O Heiland, reiß die Himmel auf“ heißt der Adventschoral aus dem 17.Jahrhundert, der eindrücklich die erwartungsvolle Sehnsucht nach dem Erlöser thematisiert und von dem Kontrast zwischen den Hoffnungsbildern „Himmel“ und dem dunklen „Jammertal“ lebt. Johannes Brahms hat diesen Choral bearbeitet für vierstimmigen Chor a-cappella.

Auch Jesaja 40 „Tröstet, tröstet mein Volk“, das Heinrich Schütz seiner Motette für sechs Stimmen zugrunde gelegt hat, ist ein Leittext christlicher Adventshoffnung, mit dem nicht zufällig auch Händel seinen „Messias“ beginnen lässt.

Der Introitus zum ersten Advent „Ad te levavi animam meam – zu Dir erhebe ich meine Seele“ fordert die Gläubigen auf, sich mit ganzem Herzen Gott zuzuwenden; Josef Rheinberger hat diesen Psalm vertont mit einer vierstimmigen Motette a-cappella.

Ebenfalls aus Jesaja sind die Worte des Einleitungschors zu der „Weihnachtsgeschichte“ von Hugo Distler: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht“ – eine alte Verheißung aus dem Alten Testament.

Den Schluss des Konzerts bildet das „Ave Maria“, das aus den biblischen Marienanreden des Erzengels Gabriel bei der Verkündigung des Herrn besteht. Der Heidelberger Motettenchor bringt es in der bis zu acht-stimmigen a-cappella Motette des Amerikaners Morten Lauridsen zu Gehör.

Konzerttermine:

Sonntag, 29. November 2015, 10:30 Uhr
Kath. Kirche Hl. Dreifaltigkeit, Wiesloch-Schatthausen

Sonntag, 29. November 2015, 19:45 Uhr
Pfarrkirche St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim

Samstag, 5. Dezember 2015, 18:00 Uhr
Evangelische Kirche Lützelsachsen, Weinheim/Bergstr.

5. Juni 2015
von Heidelberger Motettenchor
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Sommerliche Serenadenkonzerte

Von der Liebe und anderen Dämonen

Bei den diesjährigen Serenadenkonzerten des Heidelberger Motettenchors wird einmal nicht nur die Liebe besungen, diesmal geht es auch um Wasserfeen, Luftgeister und den Erlkönig.

Vor allem die romantischen Komponisten haben sich von den schaurig-schönen Balladen z.B. von Goethe und Victor Hugo zu Chorwerken inspirieren lassen. Von Schubert, Schumann, Rheinberger und Fauré erklingen Chorlieder mit Klavierbegleitung.

Mit Gustav Jenner wird ein unbekannter Romantiker vorgestellt. In seinen Quartetten erweist er seinem Lehrer und Vorbild Johannes Brahms seine Reverenz mit Anklängen an dessen Liebesliederwalzer.

Abgerundet wird das Programm durch Beiträge zeitgenössischer Komponisten. Pfiffige Passagen im Wechsel mit verinnerlicht-schwebenden Klängen machen sicher nicht nur den Chorsängern viel Vergnügen.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden am Ausgang sind erbeten.

Termine:

25. Juni 2015, 19:30 Uhr, Wohnstift Neustadt/Weinstr.
28. Juni 2015, 19:45 Uhr, Gemeindesaal St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim
5. Juli 2015, 18:00 Uhr, Ev. Gemeindezentrum Lützelsachsen Weinheim/Bergstr.

1. März 2015
von Heidelberger Motettenchor
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Konzerte im März: Russische Passion

Russische Kirchenmusik zur Passion bringt der Heidelberger Motettenchor in seinem nächsten Konzert am 15. März 2015 zu Gehör.

Das Konzert wird eröffnet mit Ausschnitten aus Peter Tschaikowskys „Liturgie des Heiligen Johannes Chrisostomus“. Dieses Werk von 1878 war eine Pioniertat: Erstmals konnte ein weltlicher Komponist orthodoxe Kirchenmusik gegen den Widerstand der kircheninternen Zensur veröffentlichen, was eine Flut von liturgischen Kompositionen auslöste.

Im Mittelpunkt des Konzerts steht Alexander Gretschaninows Zyklus „Die sieben Tage der Passion“ aus dem Jahr 1912. Ähnlich wie die „Vesper“ von Sergej Rachmaninow ist dieses Werk tief in den orthodoxen kirchenmusikalischen Traditionen verwurzelt, die Gretschaninow jedoch in eine eigene, hochromantische Tonsprache fasst.

Alfred Schnittkes selten aufgeführtes „Konzert für Chor“ aus dem Jahr 1986 führt diese Tradition fort, eine fest den traditionellen liturgischen Formen verpflichtete Musik stilistisch in die Gegenwart zu bringen. Schnittke nähert sich sehr frei und subjektiv der religiösen Tradition, lässt aber auch deutlich die überlieferte Tonsprache durchscheinen.

Sonntag, 15. März 2015, 11:30 Uhr
Pauluskirche Hambach, Winterbergstraße, Neustadt/Weinstr.

Sonntag, 15. März 2015, 19:45 Uhr
Pfarrkirche St. Raphael, Werderstraße, Heidelberg-Neuenheim

20. Oktober 2014
von Heidelberger Motettenchor
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Konzert zum 1. Advent: Magnificat

„Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurde: ein hartes, starkes, unerbittliches Lied von stürzenden Thronen und gedemütigten Herren dieser Welt“ – so schreibt Dietrich Bonhoeffer über das Magnificat – den Lobgesang der Maria, nachdem der Engel ihr die Geburt Jesu angekündigt hat.

Über 69 Komponisten seit der Mitte des 14. Jahrhunderts haben das Magnificat vertont.
Aus dieser Fülle hat der Heidelberger Motettenchor einige bekannte und weniger bekannte Werke ausgewählt. So erklingen neben dem „Deutschen Magnificat“ von Heinrich Schütz die „Magnificat-Antiphonen“ von Arvo Pärt, das „Basque Magnificat“ von Javier Busto sowie Vertonungen weiterer adventlicher Bibeltexte von Vytautas Miskinis und Zoltan Kodály.

Der Eintritt ist wie immer frei; um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Magnificat

Sonntag, 30. November 2014, 11:30 Uhr
Pauluskirche Hambach, Winterbergstr., Neustadt/Weinstr.

Sonntag, 30. November 2014, 19:45 Uhr
Kirche St. Raphael, Werderstr. 49, Heidelberg-Neuenheim

14. September 2014
von Heidelberger Motettenchor
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Das Programm für die Saison 2014/2015 ist da!

Das Programm der „Heidelberger Abendmusiken“ für die Saison 2014/2015 steht fest. Zum ersten Mal seit 15 Jahren gibt es in diesem Jahr ein Adventskonzert mit alten und neuen Magnificat-Vertonungen; im März stehen Ausschnitte aus Alexander Gretschaninows „Sieben Tagen der Passion“ und Alfred Schnittkes „Konzert für Chor“ auf dem Programm; und im Juni gibt es – nach dem großen Erfolg im Sommer 2012 – wieder einmal ein weltliches Konzert. Dazu kommen zwei Konzerte des Neuenheimer Kammerorchesters im Oktober und Mai.

12. Februar 2014
von Heidelberger Motettenchor
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Konzerte im März: Motetten zur Passion

Zu einem musikalischen Passionsgebet lädt der Heidelberger Motettenchor unter Leitung von Hans Jochen Braunstein am 9. März 2014 ein. In Responsorien und Motetten zur Karwoche wird der Weg Jesu vom Ölberg zur Kreuzigung musikalisch nachvollzogen. Dabei erklingen neben Werken von bekannten Komponisten wie Orlando di Lasso, Anton Bruckner, Francis Poulenc oder Charles Stanford auch unbekanntere Entdeckungen u.a. von Johann Kuhnau, Déodat de Séverac und György Deák-Bárdos. Der Eintritt ist frei; um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

In Monte Oliveti – Passionsmusik von der Renaissance bis heute

Sonntag, 9. März 2014, 11:30 Uhr
Pauluskirche Hambach, Neustadt an der Weinstraße

Sonntag, 9. März 2014, 19:30 Uhr
Kirche St. Raphael, Heidelberg-Neuenheim

Zusatzkonzert:
Sonntag,  30. März 2014, 19 Uhr
Evangelische Stadtkirche, Schwetzingen